Das Glücksrad – Tarotkarte Nr 10 . Bedeutung

Manuel G | 13. April 2021

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Das Glücksrad ist eine Ableitung des lateinischen Namens für die Dreifache Göttin als Herrscherin über das Schicksal, was sich wiederum ableitet von einer früheren etruskischen Großen Mutter, der Vortumna, »Sie, die das Jahr bewegt.« Wie Kali personifiziert Fortuna-Vortumna die Kreisläufe der Zeit und des Seins. In ihrer jungfräulichen Form war sie Fortuna Primigeneia, »die ihren Verehrern jede Anmut des Körpers und Schönheit der Seele verleiht.« Ihr Greisinnenaspekt war Mala Fortuna, die Zerstörerin, die früher oder später jeden Mensch zu sich nahm.2In ihrem esquilinischen Tempel war die Göttin als ein allsehendes Auge in der Form eines Rades dargestellt.

Genau wie in anderen alten Gesellschaften war die Göttin die Grundlage der herrschaftlichen Macht in Rom, und in dieser Eigenschaft nannte man sie Fortuna Augusti oder Fortuna Regia, das »Schicksal des Herrschertums« - eine Übersetzung des griechischen Tyche Basileos. Jeder Cäsar trug immer ein goldenes Abbild dieser Göttin bei sich, sogar dann, wenn er schlief oder auf Reisen war. Die Menschen schworen auf die Fortuna des Herrschers. Die Römer glaubten, daß die ungeraden Zahlen der Fortuna heilig seien, und deswegen legten sie religiöse Feiern nur auf Tage mit ungeraden Zahlen, denn diese waren glücksverheißender.

Ein weltweites Symbol der Göttin Fortuna war das Rad der Zeit, welches ursprünglich eine Ableitung des himmlischen Sternenrades war, das die irdischen Jahreszeiten und Kreisläufe markierte: die Milchstraße. Die meisten Mythologien besagen, dieses himmlische Rad sei aus Milch erschaffen, welche aus den Brüsten der universalen Lebensspenderin floß. Die Griechen behaupteten, die Milchstraße wäre den Brüsten der Hera entflossen; das Wort >Galaxis< stammt ab vom griechischen gala, »Muttermilch«. Die italienische latte (Milch) leitet sich ab von Lat oder Latona, der Muttergöttin des antiken Latiums, Die Araber nannten sie Al-Lat, der Mond, und vermännlichten ihren Namen später zu Allah. Einer der ältesten ägyptischen Schreine, Latopolis, war ihr als »einer archaischen Königin« gewidmet. Die Ägypter nannten ihren Schrein Menhet, das »Haus des Mondes«. Vor ungefähr 3000 Jahren v.Chr. wurden die zwei Reiche Ägyptens unter einem Herrscher namens Mena vereint, den die heutigen Gelehrten als den ersten Pharao bezeichnen. Aber sein wirklicher Name bedeutete Mond und trug das hieroglyphische Zeichen einer weiblichen Brust,

Es war ein überall verbreitetes Gedankengut, daß die Göttin des himmlischen Sternenrades die Zeit und das Schicksal beherrschte, sei es nun unter ihrem Namen Lat, Fortuna, Vortumna, Hera, Isis, Mena, Tyche, Artemis, Bona Dea, Kali oder wie auch immer; und eines ihrer wichtigsten Symbole war der Mond, der manchmal auch als eine welt-ernährende Brust dargestellt wurde, dessen Sternenmilch die Galaxis erschuf. Es gab in der Tarotlehre ein klassisches beschreibendes Palindrom: ROTA TARO ORAT (TORA) ATOR: >Das Rad des Tarot spricht (das Gesetz) Hathors<. Wie Isis oder Neith war Hathor ein weiterer austauschbarer Name für dieselbe milchgebende Göttin, die auch häufig die Gestalt einer weißen, gehörnten Mondkuh annahm, die überall verehrt wurde und die heute in Indien heilig ist. In ihrem zornigen Aspekt war sie die Sphinx, die Menschen verschlang; die Mutter Zeit, die in zyklischen Intervallen alles wieder auffraß, was sie jemals entstehen ließ; vielleicht war dies auch der Grund, warum die Sphinx über dem Glücksrad thronte.

Das Tarot zeigte eine weibliche Sphinx auf dem obersten Teil des Rades zusammen mit zwei weiteren Verkörperungen der Zeitzyklen. Der falkenköpfige Horus - die erste Jahreshälfte -- befand sich auf der aufsteigenden Radhälfte. Der eselsköpfige Set, sein ewiger Rivale während der zweiten, absteigenden Jahreshälfte, glitt auf der sich nach unten drehenden Seite des Rades hinab. Der immerwährende Wechsel zwischen diesen beiden Göttern unter dem Gesetz Hathors wurde als ewiger Kampf mythologisiert. Set scheint der vedische Eselsgott gewesen zu sein, den Krishna tötete. Dieser Gott wird mit einem Eselskopf in der Mitte und zehn menschlichen Köpfen abgebildet, was darauf hinweist, daß er sich in mindestens zehn verschiedenen Königen inkarnierte.

Der eselsohrige oder eselsköpfige Set war ein grundlegendes Symbol im bekannten Visconti-Sforza-Tarot. Hier wird das Glücksrad von einer sich nach oben bewegenden Gestalt erklommen, der gerade Eselsohren wuchsen und die eine Fahne mit dem Wort Regnabo (ich werde herrschen) trug. Die nach unten gleitende Gestalt wedelte mit einem Eselsschwanz und auf ihrer Fahne stand das Wort Regnavi (ich habe geherrscht). Zwischen diesen beiden Gestalten war am oberen Teil des Rades ein Mann mit vollausgewachsenen Eselsohren, der Regno (ich herrsche) ausrief. Ganz unten kroch ein Mensch auf allen Vieren und hielt das Rad auf seinen Schultern; sein Ausspruch besagte: sum sine regno, ich herrsche nicht. Es ist offensichtlich, daß die Eselsohren in diesem Tarotblatt ein Merkmal der Herrschaft waren; dies erinnert an den altägyptischen Brauch, bei dem der Pharao die Embleme sowohl von Set als auch Horus für sich in Anspruch nahm, um sein gottgegebenes Herrschaftsrecht zu demonstrieren.

Die gleiche Aussage wird in einem italienischen Dokument aus dem 13.Jahrhundert vermittelt: hier sind es vier männliche Figuren, die auf dem Glücksrad ritten. Ein Jahrhundert später wurde in England das Rad mit sechs Figuren abgebildet; diese reichten von einem ganz oben thronenden König bis zu einem unten kriechenden Bauern. Im Mittelpunkt des riesigen Körper der Göttin war die Radnabe, die das gesamte Rad drehte und es auch trug. Es gibt auch einen satirischen Holzschnitt, auf dem das Glücksrad von einem nach oben steigenden eselsköpfigen Mann erklommen wird; ein Mann mit einem Eselshintern steigt nach unten, und auf der Spitze präsentiert sich ein verrohter Eselskönig.

Der königliche Eselsgott Set war der biblische Seth, den die Römer Pales nannten und der einstmals die namensgebende Gottheit Palästinas war. Im Kult des »Bräutigams von Zion< war der Esel ein heiliges Tier, das von Jesus während seines triumphalen Einzugs personifiziert wurde (Matth. 21,5; Joh. 12,15). Die traditionelle Verbindung zwischen dem Esel und dem »König der Juden« wurde nicht vergessen. In den mittelalterlichen Kathedralen wiederholten sich die römischen Feiern des Pales bei den Wintersonnwendfesten des Esels, in denen eine kostümierte Madonna mit Kind die heilige Stätte auf einem Esel betrat und man abwechselnd zur Litanei die >Ih-Ahs< eines Esels imitierte.

Obwohl ursprünglich heidnisch oder ketzerisch, gehörte die Rota Fortuna doch zu den beliebtesten mittelalterlichen Symbolen. Der aus dem zwölften Jahrhundert stammende Hortus deliciarum (Garten der Lüste) zeigt ein von der Göttin Fortuna und nicht ein von Gott gedrehtes Rad der Zeit. Die Rundfenster vieler Kathedralen in Europa wurden in Form einer Rota Fortuna gebaut, bei denen menschliche Gestalten auf der einen Seite emporklommen und auf der anderen Seite wieder hinunterfielen. Mittelalterliche Schriftsteller wiesen darauf hin, daß »Kathedralen und königliche Abteien« der heidnische Dame Fortuna einen Platz einräumten und dies möglicherweise, weil die gnostischen Maurergilden dem Kirchenbau geheime Ketzersymbole hinzufügten. Hugo sagte: »Manchmal stellt ein Portal, eine Fassade oder sogar der gesamte Kirchenbau eine symbolische Bedeutung dar, die dem Gottesdienst im eigentlichen Sinne fremd ist und sogar eine feindliche Aussage gegenüber der Kirche beinhaltet.« Nach Honorius von Autun stellt das in Kirchen und an anderen Orten plazierte Glücksrad »die Herrlichkeit der Welt« dar. Seine Besteiget klommen nach oben und fielen wieder nach unten, »denn jene, die durch ihre Macht und Reichtümer erhoben wurden, werden häufig in den Abgrund der Armut und des Elends gestürzt.«

Bei deutschen mittelalterlichen Horoskopen wurden die Bilder der Großen Arkana in Form eines Rades ähnlich den buddhistischen >Lebensrädern< ausgelegt, wobei die Symbole der Macht und Ohnmacht einander gegenübergestellt wurden, so wie der Eselskönig und der menschliche Sklave. Auf der einen Seite saß der Herrscher mit seinem Reichsapfel und Szepter. Auf der anderen Seite war er ein elender Verbrecher im Kerker. Es besteht kein Zweifel, daß das einfache Volk von der orientalisch gnostischen Vorstellung des vergänglichen Ruhms eines Herrschers eher angezogen war als von der Kirchendoktrin über das göttliche Herrschaftsrecht der Könige. Zur Zeit Dantes hatte das Glücksrad acht gegenüberliegende Speichen; diese spiegeln die buddhistische Lehre der Tugenden eines erleuchteten Menschen wider: Friede, Geduld, Demut und Armut wurden diametral zu ihren Gegensatzwörtern auf dem Rad plaziert: Krieg, Leidenschaft, Ruhm und Reichtum.

Es scheint eindeutig, daß die Tarotsymbolik auf dem orienta- lisch-gnostischen Konzept einer zyklischen Dualität basierte, nach der die Wiedergeburt dem Tode folgt und alle Dinge sich auf dem Rad nach oben und unten bewegen. Im Mittelpunkt des Rades gingen die materielle und die spirituelle Ebene ineinander über, und somit bildete das Rad gleichsam eine Brücke zwischen dem Einsiedler (Nr.9) und der Stärke (Nr. 11), So wie der ägyptische Abendsonnengott Ra-Harakhti näherte sich der Einsiedler seinem eigenen Schicksal als zittriger, auf einen Stock gestützter alter Mann. Genauso wird auch das dritte Trimester des Lebens in dem berühmten Rätsel der Sphinx beschrieben. Nachdem sich das Rad gedreht hatte, erschien an seiner Stelle die Stärke und diese war somit Vorbotin einer aufkeimenden Vitalität der Wiedergeburt im spirituellen Bereich. Ägypter, Perser und Essener glaubten, der gleiche Sonnengott würde jeden Morgen als Ra-Horus, als aufgehende Sonne, neugeboren. Er wurde als König des Ruhms, Sohn der Rechtschaffenheit (Anm.: dessen weltliche Entsprechung der >Lehrer der Rechtschaffenheit war) und Helios (der biblische Elijah) verehrt. Seine Ankunft wurde ausgedrückt durch einen Satz, der heute im Neuen Testament vorkommt: »Er ist auferstanden.«

Die keltischen Heiden glaubten, alle toten Helden und heiligen

Könige ritten auf der Milchstraße einer neuen Geburt entgegen; die Milchstraße wurde als Silberrad der Arianrhod bezeichnet. (Anm.: Arianrhod ist eine keltische Muttergöttin und Mutter von Lugh; Lugh wiederum bedeutet Löwes Löwe ist assoziiert mit Sonne.) Manchmal heißt es auch Sternenrad (Oar Wheel) und ist ein Sternenschiff der dreifachen Göttin in Gestalt der »drei Druidinnen«. Christliche Gelehrte lehnten diese heidnische Vorstellung ab und bezeichneten das himmlische Sternenschiff der Druiden als »Narrenschiff«. Aber genau wie das Karussell und andere heidnische Überreste überlebte es im Karneval und dem 1.April, dem >Narrentag<. Es wurde zum Feenrad oder später zum Riesenrad. Die Beschreibung des Feenrades im Traum König Arthurs stimmt mit dem Riesenrad heutiger Jahrmärkte überein.

Die Göttin Fortuna wurde zur weltlichen >Glücksgöttin<, die die Drehungen des Feenrades als auch das Drehen des Roulette oder des >kleinen Rades< bei karnevalistischen Spielen beherrschte. Der Begriff G-lück stammt möglicherweise vom Sanskritwort Loka ab, eine Inkarnation der Göttin als himmliche Hebamme, welche die planetaren Sphären bzw. die »aufsteigenden Lichtebenen der Erfahrung« regierte. Noch im 19 Jahrhundert wurden bei den Mittsommernachtsfesten Feuerräder angezündet und den Berg hinabgerollt. »Der heidnische Ursprung des Mittsommerfestes kann als Gegenstück zum Wintersonnwendfest gelten. Die Leute stellten sich vor, daß mit dem Rad auch ihr Unglück wegrolle.«

Mit dem Rad wurden auch die vier Jahreszeiten verbunden, gekennzeichnet durch die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen und deren Feste: Stier, Löwe, Adler und Schlange; die Schlange verwandelte sich manchmal in einen Menschen oder Engel. Diese Totem wurden von den Christen für die vier Evangelisten übernommen, um deren Anwesenheit innerhalb der heiligen Kunst zu erklären. Ursprünglich standen sie allerdings für die vier >Säulen< des Jahres, wie die vier Söhne des Horus in Ägypten oder die vier Söhne des Margawse im keltischen Britannien. Dies mag eine Erklärung dafür sein, warum das Glücksrad des Tarot häufig vier männliche Figuren abbildet. Wenn nur drei Figuren auf dem Rad abgebildet waren, dann erschienen die Symbole der Jahreszeiten auf den Kartenecken. Die gleichen Symbole bzw. Abwandlungen dieser erscheinen an der gleichen Stelle auf der Karte »Die Welt< (Nr.21), durch die die zweite Dekade der Trümpfe abgerundet wird, so wie das Rad die erste Dekade beschließt.

Das Glücksrad markiert einen Wendepunkt innerhalb des Initiationsablaufs. Vielleicht war es sogar der Ursprung des englischen

Ausdrucks turning point (Dreh- und Angelpunkt). Das Rad war genau an dem Punkt in Raum und Zeit plaziert, an dem die in Richtung des Uhrzeigers drehende Sonnensphäre ihre Drehung umgekehrte, um zur Mondsphäre, entgegengesetzt des Uhrzeigers zu führen; im Zentrum des Unendlichkeitszeichens stellt das Rad den »Ruhepunkt der sich drehenden Welten« dar. Dies war genau der Punkt, den die antiken Gesellschaften mit jedem mystischen Mittelpunkt gleichsetzten: mit dem zentralen Heiligtum des Tempels, dem Mittelpunkt der Galaxis, dem omphalos, dem Nabel oder Geschlechtszentrum im Körper der Göttin.

So wie die alten Mystiker sich einem solchen Mittelpunkt in tiefer Meditation näherten, so näherte sich der Einsiedler dem Rad, als wolle er die aufsteigende Seite in die entgegengesetzte Richtung drehen. Daß eine solche Umdrehung oder »Umkehr« auch in der normalen Entwicklung des Lebens geschieht, haben nicht nur Mystiker, sondern auch Psychologen erkannt. »Genau zur Mittagszeit«, so sagt C.G.Jung, »beginnt der Abstieg.« Die erste Hälfte des Lebens expandiert ins Außen: Lernen, Anpassung, mit der materiellen Welt zurechtkommen. Fast jeder auch nur annähernd intelligente Mensch macht ungefähr in der Mitte seines Lebens eine Wendung nach innen, fragt nach dem Sinn des Lebens, stellt sich der Unvermeidbarkeit des Todes und versucht, zu neuen Einsichten zu gelangen.

Im Tarotsymbolismus war der Abstieg ein wichtiger Aspekt der psychischen Reise. Jenseits der vom Glücksrad dargestellten Schwelle lag die wahre Bedeutung des Lebens und des Todes; diese Bedeutung war in der graphischen Sprache der Mondsphäre (oder des Unbewußten) verschlüsselt. Mit Sicherheit war der Sinngehalt der zweiten Gruppe der Trumpfkarten geheimnisvoller als der der ersten Gruppe; sie erforderte eine tiefergehende und subtilere Interpretation. Sie besaß eine Universalität, die nur mit echten religiösen Vorstellungen verglichen werden kann. Im zweiten Kreislauf der »Unendlichkeit wurden die Tarotkarten erwachsen.

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